Motorrad Verkaufen: Aufbereitungstipps – Es gibt zwei Arten von Motorradfahrern: Die Fürsorglichen, die ihr Bike immer pflegen und warten, sowie diejenigen, die einfach nur Fahren wollen und wenig Zeit in Wartung und Pflege investieren. Wenn dann der Verkauf des Motorrads ansteht, haben die Detailverliebten kaum etwas zu befürchten, faule Motorradbesitzer aber können einiges an Geld verlieren. Mit den hier ausgeführten Tipps kann der Wert des Motorrads beim Verkauf aber enorm gesteigert werden und das Bike macht bei der Besichtigung einen exzellenten Eindruck auf den potenziellen Käufer.

Dann am Ende gilt immer: Je weniger es zu bemängeln gibt, umso weniger kann der Käufer den Preis drücken!

1Waschen

Ein sauberes Motorrad ist das A und O beim Verkaufen und sollte selbstverständlich sein. Nur so kann der Käufer das gesamte Bike auf Schäden und Kratzer untersuchen und außerdem ist ein erster guter Eindruck gewahrt. Keiner möchte ein heruntergekommenes Motorrad kaufen und so solltest du beim Waschen auch wirklich bis ins Detail gehen. Schwinge, Motorabdeckungen und weniger gut erreichbare Teile sollten ebenfalls gründlich gereinigt werden, da dies für viele Käufer ein Anzeichen für gute Pflege ist…

2Reifenzustand prüfen

Die Reifen sind die Kontaktfläche zur Straße und vor allem für Biker eines der wichtigsten Teile am Motorrad. Beim Verkauf solltest du auf jeden Fall darauf achten, dass gute und namhafte Reifen montiert sind und außerdem genügend Profil vorhanden ist. Abgefahrene Reifen lassen den Preis oft recht schnell purzeln…

3Kette pflegen

Eine gute Kettenpflege deutet für viele potenzielle Bike Käufer auch auf ein gepflegtes Motorrad hin. Nicht wenige Motorradfahrer haben keine Lust auf Kettenpflege und dementsprechend schlecht sieht diese aus. Auch umliegende Teile wie Schwinge und Heck sind dann oft voll mit Schmutz. Auch wenn du das Ketten Reinigen hasst, solltest du vor einem Verkaufsgespräch auf jeden Fall die Kette + Peripherie pflegen bzw. reinigen. Das macht einen guten Eindruck und der Käufer hat nichts zu meckern.

Weitere Infos zur Kettenpflege hier…

4Scheinwerfer aufbereiten

Zugegeben, beim Motorrad eher selten der Fall, ganz auszuschließen ist es jedoch nicht. Besonders bei älteren Modellen kann es vorkommen, das die Scheinwerfer milchig sind. Das macht nicht nur einen unschönen Eindruck, sondern verschlechtert auch die Sicht bei Nacht. Falls du angelaufene Scheinwerfer haben solltest, solltest du diese in jedem Fall aufbereiten, da es auch zu Problemen beim TÜV kommen kann.

Infos zur richtigen Scheinwerfer-Aufbereitung sowie den besten Polituren für Scheinwerfer findest du hier…

5Diverse Kratzer polieren

Kratzer sind unschön und viele Käufer wollen ein tadelloses Motorrad haben. Versuche tiefe Kratzer auf jeden Fall auszupolieren. Gerade im Tankbereich sind diese oft durch die Nutzung vorhanden. Mit entsprechenden Poliersets kannst du viel rausreißen und die Maschine macht gleich einen viel besseren Einruck.

6Stark beschädigte Teile austauschen

Manchmal lässt es sich nicht vermeiden und einige Teile sind einfach beschädigt worden, sei es durch einen Umfallen oder Abnutzung. Tausche auf jeden Fall, sofern es kostengünstig möglich ist, beschädigte Teile aus und das Bike sieht sofort viel besser aus.

7ABE und Eintragungen bereithalten

Auspuff, Fußrastenanlage, Kennzeichenhalter oder sonstige Umbauten sind oft Eintragungspflichtig. Halte auf jeden Fall alle ABEs und Dokumente bereit, die belegen, dass das Motorrad so legal im Straßenverkehr geführt werden darf. Fehlende Dokumente machen Käufer mißtrauisch und lassen den Preis oft sinken.

8Originalteile mitliefern

Nicht jeder steht auf laut Auspuffanlagen und schrille Umbauten. Liefere sofern vorhanden immer aller Originalteile mit. So hat der künftige Käufer manches zurückzurüsten und du keine Probleme am Hals den alten Krempel zu verkaufen. Oft kannst du evtl. mit dem Käufer einen Deal aushandeln, dass er dir ein paar Euro extra bezahlt, sofern die Teile mitgegeben werden sollen…

9Öl und Flüssigkeiten prüfen

Prüfe vor der Besichtigung auf jeden Fall alles Flüssigkeitsstände, es wird nämlich mit Sicherheit auch der potenzielle Käufer tun. Sollte er bereits beim Verkaufsgespräch einen niedrigen oder gar unzureichenden Ölstand feststellen, wird er mit großer Wahrscheinlichkeit abspringen, da er schlussfolgern könnte, dass du immer mit zu wenig Öl unterwegs warst und der Motor Schaden genommen hat.

10Scheckheft und Dokumentation in Ordnung bringen & TÜV machen

Ein gepflegtes Scheckheft ist Goldwert, ebenso wie Rechnungen und eine saubere Dokumentation des Kilometerstands. Versuche alle Dokumente übersichtlich bereitzulegen und dem Käufer Einblick in die Wartungs- und Pflegehistorie des Bikes zu geben. Je älter das Motorrad umso schwerer kann das werden… Allerdings kann dieser Punkt viel Vertrauen aufbauen!

Auch eine frische Hauptuntersuchung ist niemals ein Fehler beim Bike-Verkauf und bringt dem Käufer einiges an Sicherheit und Vertrauen.

Hast du noch weitere Tipps zur optimalen Vorbereitung des Motorrads für den Verkauf auf Lager?

 

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Marvin
Love riding motorbikes all over the world - Europe. Germany. Austria. Asia. Thailand. Enthusiastic about automotive technique, customising and bike at all. *** MyGarage now: Yamaha MT-09 2017 & Honda CBR500R *** Bikes before: Suzuki GSXR600 K2 (x2), Suzuki GSXR600 Movistar, Suzuki GSXR600 K5, Yamaha YZF-R6, Honda XBR500, Yamaha MT-03, Honda FMX650, KTM EXC 125

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